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Mein 1. Mal

Auf unserer Team Seite stellen wir Lehrer uns vor, und ihr erfahrt von uns, wie wir zum Tango gefunden haben. Oft sind es Zufälle, teils skurrile Geschichten, und immer wieder hört man von der oft überraschenden Intensität, mit der der Tango von einem Besitz ergreift. Wir würden sehr gerne auch eure Geschichten hören, wie ihr zum Tango gekommen seid, was euch daran begeistert, und was ihr erlebt habt. Wir freuen uns auf eure Post an post(at)noutangoberlin.de 

 

Birgit: "Ich hatte den ersten Kontakt mit Tango auf einem Parkplatz des Pitztal-Gletschers in Österreich. Das war 1997. Zwei Freunde, die gerade begonnen hatten, das Tangotanzen zu lernen, zeigten mir beim Warten auf den Bus – in Bergschuhen! – den Grundschritt! Ich war infiziert! Kurz danach machte ich meinen ersten Tangokurs. Von meinem ersten Tangokontakt gibt es auch ein wunderbares Bergschuh-Foto. Doch 1997 war noch vor der Digitalkameraära. Mit anderen Worten: Ich finde es nicht mehr. Das Foto hing jedenfalls ein paar Jahre lang an der Pinnwand meiner damaligen Tangoschule in Bayern!"

 

Sylvie & Andres: "Im Jahre 2000 'überredete' mich eine Freundin, mit ihr ins Bailongo, Tango tanzen zu gehen. Nach anfänglichen Widerständen, ging ich doch mit. Ich war vom ersten Moment an von der wunderschönen, sinnlichen Musik  fasziniert. Erste Anfängerkurse ließen mich am Mangel an Tanzpartnern verzweifeln, schon wollte ich aufhören, da sagte Udo, der damalige und einzigartige Tangolehrer: “A. war viele Jahre in England, ist nun wieder hier und sucht eine feste Tanzpartnerin“. So lernten wir uns kennen und gemeinsam tanzen. Doch lachten wir mehr, als dass wir tanzten und hatten das Gefühl, nicht wirklich gut miteinander tanzen zu können. Wir gaben uns eine 'Galgenfrist' – noch einen Kurs, wenn es dann nicht besser wird, hören wir auf zusammen zu tanzen. Und siehe da, plötzlich funktionierte es, wir tanzten wunderbar zusammen. Der grüne Salon war unser zu Hause. Tja und aus dem wunderbaren Tanzen wurde unsere wunderbare Liebe. Gemeinsam flogen wir 2001 für 6 Wochen nach Buenos Aires, wohnten am Plaza Dorego und hörten schon beim Erwachen Tango live. Tango ist nicht 'nur' tanzen, Tango ist mit der Musik verschmelzen, er ist eine Lebensweise! Wieder in heimatlichen Gefilden, versuchten wir unser Gelerntes auszuprobieren, doch fehlte uns das argentinische Flair. Das Bailongo gab es nicht mehr :o( , und wir machten uns auf die Suche nach einer neuen Tanzschule. Das Mala Junta eröffnete, genau das Richtige für uns: 'schlechte Gesellschaft' :o). Inzwischen war im Jahr 2002 unser Söhnchen geboren, wie solls anders sein, heißt er Antonio. Einige Jahre tanzten wir einmal in der Woche in der 'schlechten Gesellschaft', so schön es war, so weit war es und die Babysitteruhr tickte. So war es ganz wunderbar, als das El Yeite 2008 in unserem Kiez eröffnete. Der Unterricht bei Thomas und Hagen hat uns von der ersten Stunde an begeistert und so war klar, wir gehen mit als 2010 das El Yeite in das Nou in Mitte umzog. Wir werden nie aufhören Tango zu tanzen, dem Alltag jede Woche auf so sinnlich schöne Weise, anderthalb Stunden zu entfliehen und uns dabei an Argentinien zu erinnern; denn noch immer ist Tango für uns mit der Musik verschmelzen, eine Lebensweise. Und, wer weiß, Antonio probiert schon Tango auf seiner Gitarre zu spielen....:o)."

 

Harald: "Jahrelang hab ich Gesellschaftstänze intensiv getanzt. Oft kam von meiner Frau dann auch der Wunsch, wollen wir nicht mal richtig Tango tanzen lernen, und von mir nur - nein, um gotteswillen, furchtbare Musik und dann dieses Beinegehakle – bloß nicht diesen Tanz. Jahre später - intensives Arbeitsleben ohne viel Aktivitäten. Ich tanze gern - ok, nicht schon wieder Gesellschaftstanz - also gut, guck ich mir mal Tango an. Und diverse Schulen bieten ja auch mal Probestunden an. In der vierten Schule die ich mir ansah wurde ich fündig. Lehrerehepaar super nett und sofort - komm guck oder mach gleich im Anfängerkurs mit, Damen sind meist mehr als Herren. Erste Stunde und zwei linke Füße. Aber es machte doch tatsächlich Spaß und die Musik war nicht so wie ich es immer gedacht hatte. Na, und ich habe so lange Jahre getanzt, da bin ich doch nach spätestens einem halben Jahr richtig gut. Ja, wenn es so mal gehen würde. Ich musste lernen, dass Tango nichts mit den Gesellschaftstänzen zu tun hat, und das man etwas länger braucht bis man sicher ist. Aber es hat sich gelohnt. Die Mischung aus Unterricht und Übung durch Milongabesuche bringt den Erfolg. Viele auf und abs habe ich inzwischen im Tango durch, und wie wahrscheinlich jeder, wollte ich mehr als einmal aufhören, aber Tango lässt einen nicht so schnell los und ich hatte gute und einfühlsame Lehrer, die mich oft aufgebaut und mir geholfen haben. Danke Thomas und Erin, so wie den netten anderen Lehrern und natürlich Tanzpartnerinnen."