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Unser Team

Basak Evran

Wie mein Name schon vermuten lässt komme ich aus der Türkei. Ich bin dort geboren und aufgewachsen. Mit 7 Jahren wollte ich, wie alle kleinen Mädchen, diese süßen rosa Spitzenschuhe und ein Tütü tragen. Also habe ich mit Ballett angefangen, und das sehr intensiv. Aber langsam verflogen meine romantischen Mädchenträume vom Schwanensee. Nicht, dass er mir keinen Spaß mehr gemacht hat, aber es war ein täglicher Kampf, unermüdliches Training, dass immer mit Schmerzen verbunden war. An meiner Ballettschule in Istanbul habe ich bei einem Tango-Jazz Projekt mitgetanzt, dessen Choreografin Argentinierin war. Ich habe mich sofort in die Musik des Tangos verliebt. Ich wollte ihn tanzen, ständig, IMMER.

Mit Ballett habe ich also aufgehört, und widmete dann, neben dem Studium in Deutschland, meine volle Aufmerksamkeit dem Tango, der mich schließlich auch nach Buenos Aires führte. Dort tanzte ich überall, auf den Straßen, auf den Milongas, in den Studios, und vergaß teilweise zu essen und zu schlafen. Ich war wie verloren.

Das war 2007. Mittlerweile esse und schlafe ich wieder regelmäßig. Doch die Leidenschaft zum Tango habe ich nicht verloren. Ganz im Gegenteil ... ich nehme den Tango immer bewusster wahr und auf. Diese intensive Beziehung brachte mich auch zum unterrichten. Denn diese Freude am Tanz möchte ich gerne weitergeben.

Kontakt: basak(at)noutangoberlin.de, 0173/5277946
Homepage: www.lamunecashoes.com

 

Ellie Mutchler

For the first 19 years of my life I was a dedicated non-dancer, being shy, lanky and more inclined towards Jiu Jitsiu and rock climbing than high heels and hugging. In an attempt to prove unequivocally to friends and relations that I had not a graceful bone in my body and should be allowed to live out my life without ever being asked to dance in public, I took my first dance class, stubbornly intended to be my last.

This plan backfired and within a week I became a regular at the Brattleboro Area Argentine Tango Society, 80km from my small New Hampshire hometown. Unlike climbing rocks, Argentine Tango was not an easy interest to pursue in the woods of New England so it was a couple years before it could develop into an obsession. Eventually a design internship in London provided me with several months of easy access to nightly classes and milongas.

At this point it became clear that I needed something more than New Hampshire could offer, and so I set off for parts unknown. I danced my way up and down the eastern US, across Europe (in search of a job) I traveled to Buenos Aires and for three months took countless classes, spending every night at various milongas. Ultimately I was drawn to Berlin in search of the elusive “tall tango leader” in their natural habitat.

I love that tango is not limited to one “ideal” style or dancer.  The hybrid of things I have learned over the years, even with no traditional dance training, makes me happy and I enjoy working with students to find common points, to help non-dancers become dancers; confident, comfortable and at least a little obsessed.

Kontakt: ellie(at)noutangoberllin.de, 0176/84496723

Evi Sofra

Music has always spiked movement for me for as long as I can remember. I finally managed to convince my mother to send me to dance classes in the age of ten and that’s when my official relationship with dance started. Classical ballet, modern, jazz, contemporary dance, even hip hop for a brief period. I first met tango by accident in 2007. There is something about it that makes it stick to my life among my high priorities ever since. I guess what I like about it is the special language that one has to learn, just to personalize it and find one’s own unique expression; the connection, through which things 'magically' happen; the closeness and immersion, with no words needed; the improvisation that keeps everything interesting; the development of one's personal dance. But most of all the unity and the immersion into a wordless state of intense feeling. This overwhelming sensation is what makes me go on. As a dancer I try to prepare my body, so that this communication can happen in an easy and clear way, leaving space for creativity and expression. A harmonious, lively embrace and musicality are the elements I value the most in this phase.  As a teacher I try my best to 'infect' my students with passion about this dance and help them through the difficulties that it presents towards their own dance. Seeing students of mine setting off to their own tango life is one of the most rewarding experiences I have had.

Kontakt: evi(at)noutangoberlin.de, 0176/98531217

Francesco Cieschi

Schon früh habe ich mich in meinem Leben mit diversen Arten von Tanz beschäftigt. Ich habe mit Judo angefangen, bin auf Karate umgestiegen, und ab 15 Jahren habe ich mit Kung Fu weitergemacht. Das war etwas anders als Tango, aber immer schon ein bisschen ein Tanz, wo man Figuren und Choreographien ‚tanzt’, oder einfach improvisiert, wie beim kämpfen im Wettkampf. Nach vielen Jahren und wegen schwerer Verletzung bei der italienischen Sanda Meisterschaft habe ich aufgehört und mit meiner aktuellen Art von Tanzen angefangen: Tango.

Als ich nach Berlin umgezogen bin habe ich richtig intensiv mit Tango begonnen. Man hat hier die Möglichkeit, beides als Student und als Profi, sich jeden Tag stundenlang mit Tango zu beschäftigen, und genau das habe ich von Anfang an gemacht. Seitdem ich in Berlin bin verbringe ich wenigstens 40 Stunden in der Woche damit: tanze in Milongas, übe regelmäßig, unterrichte und nehme Unterricht. Außerdem arbeite ich auch im Pergamon Museum, wo ich an der Berliner Papyrusdatenbank mitmache und mich mit altgriechischen und lateinischen Texten beschäftige.

Hier in Berlin habe ich die ersten Jahre ganz intensiv Kurse bei vielen verschiedenen Lehrern besucht, und mit denen habe ich meine Grund- und Fortschritte gemacht. Bei meinen Besuchen in Buenos Aires habe ich die Möglichkeit gehabt Intensivseminare mit meinen Lieblingstänzern und -lehrern, wie Chicho und Juana, zu besuchen, sowie Aspekte des Tanzes, wie Technik und Musikalität, in der Tango Salon Schule „La Mariposita“ von Carolina Bonaventura zu vertiefen.

Außerdem lege ich regelmäßig Musik in den Berliner Milongas auf, vor allem einmal im Monat zur LOCA und wöchentlich bei Max & Moritz, die ich auch co-organiziere, und ich unterrichte Kurse und Prakticas an der Humboldt Universität und der Technischen Universität Berlin, sowie in den Hauptschulen der Stadt.

Kontakt: francesco.cieschi(at)gmail.com, 0176/92652845

 

Gaia Pisauro

Mit fünf Jahren schon wollte Gaia Tänzerin werden, und so begann sie klassischen und modernen Tanz in Rom zu studieren. Ihr Diplom zur Tanzlehrerin machte sie 1995 in Paris; wo sie, drei Jahre später, zufällig den Tango Argentino für sich entdeckte.
Zwischen ihrem Job als Kellnerin und ihrem Literaturstudium an der Universität in Paris, begleitete sie einen Freund jeden Abend in eine Tangoschule. Zwar entwickelte sie schnell ihre Kenntnisse, bedingt durch ihre Vorbildung als Tänzerin, doch zeigte sich auch, dass sich die spezifischen Elemente des Tangos nicht überspringen lassen, und wie schwer es sein kann, einfach nur zu gehen. Und so machte sie geduldig und neugierig in der Grundstufe weiter.
Viele verschiedene Lehrer haben Gaia auf ihrem Weg begleitet und inspiriert, darunter: Alejandra Mantinan, und Horacio Godoy, der ihre "Eingangtür" in die Welt des Tangos in Buenos Aires war. Weiterhin nennenswert sind unter anderen Gustavo Naveira, Chico Frumboli, und Eugenia Parilla, die sie auch heute noch begleiteten und prägen auf der Reise des Tango in all seinen Ebenen: des Verstandes, der Technik und dem Gefühl, zwischen dem künstlerischen Ausdruck, und dem sozialen Tanz auf den Milongas.
Einer Einladung folgend besuchte Gaia 1998 zum ersten Mal Berlin und fühlt sich seither hier zuhause. Seit vielen Jahren unterrichtet sie in ganz Europa auf Festivals und lokalen Workshops. Die kälteren Monate verbringt sie gerne in Argentinien, wegen der Sonne und des Tanzes natürlich.
Wenn Gaia tanzt, sei es eine Show oder aus Vergnügen, sucht sie die Verbindung klassischer und moderner Elemente in der Improvisation und in der Spontanität und Aufrichtigkeit der Bewegung. Die Musik und die Verbindung zum Partner sind ihre Steckenpferde im Tango.
Sie versucht Präzision und Präsenz in der Bewegung zu vermitteln, und unterrichtet diese in einer spielerischen Art. Die individuelle Entwicklung jeden Schülers in der Gruppe hat sie sich als Ziel für ihren Unterricht gesetzt.

Kontakt: gaia(at)noutangoberlin.de, 0174/5411067
Homepage: www.leandroygaia.com

Hagen Schröter

Hagen kam im Jahr 2000 nach Berlin, um Philosophie zu studieren und Tango tanzen zu lernen. Seitdem hat ihn die Begeisterung für diesen Tanz nicht mehr losgelassen. Entscheidende Prägungen erhielt er von Lito Breglia, Udo Hartmann, Homer Ladas, Chicho Frumboli und Horacio Godoy. Über die Jahre hat er einen dynamischen wie kreativ-spielerischen Tanzstil entwickelt. Der nonverbale Austausch mit seiner Tanzpartnerin über die Wahrnehmung und Interpretation der Musik ist für Hagen der interessanteste Aspekt des Tanzens.

Hagen unterrichtet seit 2005 bei Nou Tango Berlin. Dabei ist es ihm ein besonderes Anliegen, seine Schüler darin zu unterstützen, ihren eigenen Stil, Ausdruck und vor allem Freiheit im Tanz zu finden. 2010 hat Hagen das Studio in Mitte von Nou Tango Berlin ausgebaut und ist dort seitdem stellvertretender Geschäftsführer. In den vergangen Jahren war er außerdem auf diversen nationalen wie internationalen Festivals, Marathons und Seminaren als DJ oder Lehrer anzutreffen. 

Im Jahr 2013 hat Hagen die Heilpraktikerprüfung abgelegt und macht seitdem - neben seiner Tätigkeit als Organisator und Lehrer im Nou - eine Ausbildung als Shiatsu-Therapeut und studiert seit 2015 Osteopathie.

Kontakt: hagen(at)noutangoberlin.de, 0157/77825898
Photo: kfr-art.com 

 

Ilka Puschmann

Ich war schon immer gerne in Kontakt mit Menschen und habe in verschiedensten Zusammenhängen gerne unterichtet (kirchliche Jugendgruppen geleitet, Seminare für eine große Gewerkschaft geteamt), in meinem Studium –evangelische Theologie- haben mir besonders das Fach der praktischen Theologie und die Seelsorgeausbildung Freude gemacht. Nach dem Studium kam dann noch eine Ausbildung in Gestalttherapie, Psychodrama und Familienaufstellung dazu.

Irgendwann einmal haben mich ein paar Leute auf eine Milonga mitgeschleppt. Ich war hin und weg die Leute da Tanzen zu sehen, die Musik zu hören und die Atmosphäre ... wir drei Frauen in unserer Gruppe hockten da wie die Hühner auf der Stange, als plötzlich einer, der offensichtlich besonders gut tanzen konnte, die erste von uns aufforderte. Nein nein, wehrte diese ab, ich kann nicht gut genug tanzen, mache erst einen Mittestufekurs. Egal, antwortete der Tänzer, ich führe. Und die beiden tanzten, dann brachte er sie zum Platz zurück und fragte die nächste. Nein nein, ich bin erst im Anfängerkurs. Egal ich führe. Und dann forderte er mich auf. Nein, wirklich nicht, ich habe noch gar nicht, noch nie getanzt. Egal, ich führe. Und so tanzte ich die ersten Schritte und war fortan absolut infiziert. Ich hatte dann aber eine echt lange Inkubationszeit, weil ich keinen in meinem Bekanntenkreis fand, der Lust und Talent gehabt hätte, mit mir einen Kurs zu belegen. Kommissar Zufall in Gestalt einer Mitfahrgelegenheit, die mir unvorsichtigerweise erzählte, er tanze Tango, ließ den Tangovirus unwiderruflich ausbrechen: Er wurde sofort verhaftet, mich mal mitzunehmen zu einer Milonga.

Im ersten Jahr ging ich einfach nur tanzen, dann begann ich Unterricht zu nehmen, mehr und mehr auch zu unterrichten. Unterbrochen wurde dies nur von zwei kleinen süßen Jungs, mit denen ich zweimal in Babypause war.

Sich zu zweit zur Musik zu bewegen und sie zu interpretieren, den Kontakt zu suchen zu sich, zur/zum Partner/in, zum Raum, zur Musik... die Momente, in denen dieser wunderbare flow entsteht, sind ein riesiges Geschenk.

Einerseits ist die Technik dafür wirklich wichtig, und ich kann da echt pingelig sein und es macht mir Spaß, sowohl als Lernende als auch als Lehrende, da ganz genau zu arbeiten. Einzelheiten bildhaft zu verpacken finde ich sehr hilfreich. Andererseits ist mir ganz wichtig, den Spaß und die Freude am Tanzen zu vermitteln, nicht nur „an den Ochos zu arbeiten“ etc , sondern zu TANZEN! Ich finde es ganz spannend mit den Rolle Führen/Folgen zu spielen und es ist mir ein Anliegen, nicht nur Schrittfolgen zu vermitteln, sondern den Kontakt, aus dem heraus sie entstehen und kommuniziert werden und das „aktive Folgen“ der Frauen zu finden.

Ich freue mich auf's Unterrichten! Mal sehen, ob ich Euch „anstecken“ kann ...

Kontakt: ilka(at)noutangoberlin.de, 0177/4227509

 

Julian Elizari

Julian Marcelo Elizari Romeo was born in 1974 in Buenos Aires, Argentina. His current residence is Berlin, Germany. Julian began taking classes in dance from a young age. He practiced physical theatre with Pablo Bontä and took classes wiht traditional Tango dancers like Pepito Avellaneda, Pupi Castello, Tete, and others. At the age of 22, he received his degree from the Institute of National Education in Bs As, Argentina. He took classes learning the Martha Graham technique, contemporary dance, release, low flow and contact improvisation. His passion for dance and movement lead him to continue working and travelling in Europe as a dancer and Tango teacher. Following his degree he first came to Florence, Italy, where he studied at the Lilia Bertelli school of “Danza e movimento”. He was then hired as an actor and teacher of dance by the Isole theatre company (ricerca and formazione teatrale). From his experience in theatre and tango dance he discovered improvisation in movement. Following on from this he began to explore and work more with Contact Improvisation. He collaborated with the choreography for one project working with the Race of Rhythm company in London, England. He has worked as a dancer and teacher giving workshops in Tango Argentino and Contact Improvisation at several European festivals of Dance including, Poland, UK, Germany and Italy. He worked as a dancer in the SKIN Interactive Performance Project in Warsaw, Poland with some of the directors from the Contact Improvisation festival in Freiburg, Germany. He was invited as a guest teacher at TanzFabrik to teach on their course: The Art of Turning. He took part in EIMCILA 2011 a meeting of contact improvisation teachers in BsAs, Argentina. Julian has been teaching Tango argentino for more then 10 years. Currently he teaches Tango and Contact Improvisation, often combining the two together at some contact improvisation jams in Berlin, Germany. He is constantly developing his practice as a professional dancer and teacher taking regular classes and participating in different festivals of dance.

Kontakt: julian(at)noutangoberlin.de, 0176/61850795

 

Leandro Furlan

Leandro wuchs in La Plata, einer Stadt unweit von Buenos Aires, auf, wo er zehn Jahre lang intensiv Tennis, Artistik und Gymnastik spielte, lernte und trainierte. Tango begleitete ihn als „Hintergrundmusik“ seines Lebens im Radio, im Fernsehen und ab und zu abends in den Milongas. Doch erst durch die Begegnung mit Carlos Perez, Martin Gutierrez und Moira Castellano wurde der Tango zu einer Leidenschaft, die in das Zentrum seines Lebens rückte.
Leandro begann in Buenos Aires Tango zu studieren, und lernte unter anderem bei Chicho Frumboli und Sebastian Arce sein tänzerisches Repertoire zu entfalten und erweitern.

Leandros Tanz ist gefühlvoll und dynamisch, und spiegelt die Kraft und Melancholie der Musik und der Texte wider, denen er versucht Ausdruck zu verleihen.
Im Jahr 2005 reiste er das erste Mal nach Europa, wo seither Berlin zu seiner Heimat geworden ist. Hier lebt und arbeitet er als Showtänzer, Lehrer und Tango DJ. Neben den regelmässigen Kursen im Nou unterrichtet er viel im Ausland, gemeinsam mit seiner Tanzpartnerin Gaia Pisauro. Im Unterricht will Leandro die Freiheit des Tanzes verdeutlichen, und das Körpergefühl seiner Schüler entwickeln. Seine Erfahrungen aus Yogapraxis, Contemporary Dance und Capoeira sind dabei oft eingesetzte Hilfsmittel. Mit viel Hingabe steht stets vor allem aber die Essenz des Tangos immer wieder im Vordergrund: die Verbindung von zwei Menschen.

Kontakt: leandro(at)noutangoberlin.de, 0176/24699343
Homepage: www.leandroygaia.com

 

Thomas Rieser

Den ersten Kontakt mit der schönen Welt des Argentinischen Tango hatte Thomas während seiner Ausbildung zum Bewegungslehrer und /-therapeuten von 1998-2000 in Stuttgart. Anschließend in Berlin, im Jahr 2000, hatte Thomas das Glück bei Udo Hartmann seinen ersten Tanzkurs zu belegen. Die Freude und Innigkeit, mit der Udo unterrichtet und getanzt hat, sind ein Ideal für den eigenen Unterricht und Tanz geworden. Unterricht, Zusammenarbeit und Freundschaften mit vielen Tangotänzern, -lehrern, und -organisatoren im In- und Ausland haben Thomas Verständnis des Tango, seinen Tanz und seinen Unterrichtsstil geprägt. Die individuelle Entwicklung jedes Schülers mit den Anforderungen einer Gruppe zu verbinden, hat sich über die Jahre als eines der besonderen Interessen und Aufgaben im Unterricht, wie auch bei der Organisation der Schule, entwickelt. Der einzelne Mensch steht im Zentrum, gleichzeitig bedarf es dem aktiven Bemühen um eine soziale Kultur, was nach Thomas Ansicht dem zentralen Anliegen des Tango entspricht.  

Im Jahr 2004 hat Thomas die Schule Nou Tango Berlin in Charlottenburg gegründet. 2008 kam ein zweiter Standort hinzu, das El Yeite in Prenzlauer Berg. 2010 ist dieser Ort nach Mitte umgezogen, wo es neben dem Nou in Charlottenburg eine zweite Heimat in Berlin gab, das Nou in Mitte. Im Winter 2011 hat Thomas das Nou in Charlottenburg geschlossen. Seitdem ist das Nou in Mitte das Zentrum und die Heimat von Nou Tango Berlin. Die Leitung der Schule versteht Thomas als Aufgabe positive Impulse für den Tango in Berlin, und darüber hinaus, zu geben. Die Kultur dieses Tanzes lebt durch jeden Tänzer, und nur durch uns kann er bestehen und sich weiterentwickeln. Tango ist ein zeitgenössisches Phänomen, mit einer langen Tradition, der sich Thomas verpflichtet fühlt.

Tatiana Balashova aus Vancouver hat Thomas zu dem Nou und seiner Arbeit als Veranstalter befragt. Das Interview vom 24. März 2013 könnt ihr hier lesen

Vio TangoForge aus Sydney hat Thomas zu Tango in Berlin befragt. Das Interview vom 05. August 2014 könnt ihr hier lesen.

Für das Jahr 2015 ist ein "Kältebus-Tango" Jahres-Kalender als Fundraiser für den Kältebus Berlin entstanden, bei dem Thomas die Darsteller gecoacht hat: 12 Obdachlose Menschen aus Berlin, zusammen mit 12 Prominenten (Sandra Maischberger, Max Raabe, Nina Hagen, Klaus Wowereit, u.a.). Den Kalender könnt ihr hier einsehen. 

Thomas hat Kunstwissenschaft, Philosophie und Linguistik studiert, und 2009 an der HU Berlin bei Horst Bredekamp als Magister abgeschlossen. Neben seinen Tango-Tätigkeiten promoviert Thomas an der Charité in Berlin, wo er eine Tanz-Studie für Kinder und Jugendliche mit maligner Erkrankung leitet. 

Bei einem einjährigen Studienaufenthalt 2002-03 in Berkeley, Kalifornien, hat Thomas Erin kennen gelernt, mit der er seit 2005 verheiratet ist. Erin und Thomas haben drei Töchter, Arielle (2009) & Nora (2012) & Josefina (2014). 

Kontakt: thomas(at)noutangoberlin.de, 0179/9492761

Studentenlehrer:

Darin Longman

Text kommt in Kürze...

Kontakt: studenten(at)noutangoberlin.de 

Enrico Zambotti

Als ich sechs Jahre alt war, begannen meine Eltern Tango zu tanzen, nolens volens war Tangomusik bereits seit meiner Kindheit ein Teil meines Lebens. Mit 17 beschloss ich dann, diesen einzigartigen Tanz selbst auszuprobieren.

Ich wurde schon immer vom Tanzen angezogen: Vor dem Tango widmete ich mich kurzfristig dem modernen Tanz und dem Hip-Hop. Nach zwei Jahren Tango in Italien kam ich 2012 nach Berlin, wo ich einer gründlichen „Tangoaufklärung“ unterzogen wurde: Im Vergleich zu meiner Heimatsszene hatte ich in Berlin die Möglichkeit eine riesige neue Tangoszene mit jungen Tänzern und ganz vielen tollen Lehrern zu entdecken. Ich war 19 und ich kannte niemanden in Berlin. Ich wohnte alleine und ich fühlte mich verloren in dieser Riesenstadt. Tango kam mir zu diesem gewissen Zeitpunkt meines Lebens als entscheidend vor, um mich überhaupt in der Welt zu orientieren und schlussendlich fühlte ich mich trotz alledem verloren; allerdings im Tango.

In den letzten Jahren hatte ich das Glück, mich mit vielen Lehrern aus verschiedenen Tangoszenen auseinanderzusetzen, das nahm einen grossen Einfluss auf meinen Tanzstil, sodass ich meinen persönlichen Weg entwickelte. Vor zwei Jahren habe ich angefangen meine Tangoerfahrung mit anderen Menschen zu teilen. Ich versuche meine Leidenschaft für Tango auf dieselbe Art und Weise zu vermitteln, wie meine Lehrer und meine Eltern es früher mit mir getan haben.

Durch Tango hatte ich die tolle Gelegenheit, tausenden Menschen zu begegnen und wunderschöne Tandas mit fremden Leuten zu haben, die ich noch nie getroffen habe. Und gerade mit Fremden hatte ich die schönsten Tänze meiner Tangokarriere. In diesen Momenten verwirklicht sich die Magie von Tango: Egal wo man herkommt, wer man ist, Tango ist wie eine Sprache, die zwei fremden Menschen erlaubt, sich durch eine einfache Umarmung in wenigen Sekunden zu verständigen und eine Familiarität und eine Harmonie zu schaffen, die ansonsten im Leben nur in den komplizierten Dynamiken der Liebe zu finden sind. Möglicherweise sieht man diese Person nie wieder, aber die großartige Erinnerung des Tanzes bleibt im Gedächtnis und der Trost oder die Freude, die Tango schenkt, leisten einem das ganze Leben lang Gesellschaft.

Kontakt: studenten(at)noutangoberlin.de

Jessica Abele

"Darf ich bitten?" Auf diesen Appell auf dem Cover einer Videokassette meiner Eltern, die sich als Tanzkurs-Reihe für Standard und lateinamerikanische Tänze entpuppt hatte, lässt sich meine heutige Tango-Leidenschaft zurückführen. Tanz entdeckte ich zwar schon im Alter von 9 Jahren, als ich einer kleinen Jazz-Tanz-Gruppe in meinem Heimatort in Süddeutschland beitrat, jedoch entdeckte ich im Alter von 13 Jahren eine für mich weitaus spannendere Dimension - den Paartanz - eine Dimension, die ich während meiner Studienzeit in Bioinformatik mit Kursen in Salsa und Rock ’n' Roll ausleben konnte.

Für mein Masterstudium in Computer Vision und Robotik verließ ich Deutschland, um in Le Creusot, Girona, Edinburgh und Sevilla zu studieren. Eine PhD-Stelle in Robotik brachte mich letztendlich nach Berlin, wo ich das Tanzen wieder aufnahm und Tango als meine bislang größte Leidenschaft entdeckte. Improvisation und Spontanität haben den Tango für mich zum künstlerischen Ausdruck meiner Identität gemacht. Als mir klar wurde, dass es für mich aus der Welt des Tangos kein Zurück geben würde, plante ich widerstandslos meine Wochentage für die maximale Tango-Effizienz. An einen 8-stündigen Arbeitstag hänge ich drei bis vier Stunden Tanzkurse und Milongas an und 'tutoriere' im Robotik-Lab nicht nur Robotik sondern - in morgendlicher Frische - im Sekretärinnenbüro auch Tango.

Neben Tango tanze ich Flamenco, ein Relikt aus meiner Zeit in Sevilla, und spiele verschiedene Instrumente. Musik spielt eine große Rolle in meinem Leben. Die Verbindung im Tango hat es mir möglich gemacht, Musik durch Körperbewegung zu interpretieren und diese mit einem Partner zu teilen. Tango bedeutet für mich mehr als ich in Worte fassen kann, und dennoch gelingt es mir meine Faszination auf mein Umfeld zu übertragen.

Kontakt: studenten(at)noutangoberlin.de, 0160/95742311

Victoria Geier

Ganz oder gar nicht – ich war verzaubert und tief bewegt, als ich an einem kalten Berliner Winterabend meine erste Milonga betrat. Seit jener Nacht verfolge ich den Tango mit einer großen Leidenschaft, von der ich selbst immer wieder überrascht werde. So auch an dem Tag, an dem ich Job und Alltag hinter mir ließ, um den Tango an seiner Quelle, dem Río de la Plata, aufzusuchen. Buenos Aires war für mich eine Offenbarung – und in gewisser Weise auch eine Suche nach meiner Identität und meinen argentinischen Wurzeln. Einige wundervolle und aufregende Monate später bin ich wieder in Berlin und freue mich sehr, meine Erfahrungen und Erkenntnisse auszubauen und weiterzugeben.

Tango tanzen bedeutet für mich, meinen Partner vollkommen zu begreifen – physisch und emotional – um in dieser vertrauensvollen Verbindung meine eigene tänzerische Kreativität und Freiheit zu enthüllen und idealerweise zu erweitern. Selbstverständlich liegen auf dem Weg zu diesem gegenseitigen Verständnis immer wieder Steine im Weg – verfehlte Kreuze, verlorene Achsen, unmögliche Ganchos – die wir im Unterricht behutsam aus dem Weg räumen möchten.

Mein Hintergrund als Ärztin und Yogalehrerin sowie die eine oder andere Verletzung nach durchgetanzten Nächten auf High Heels haben mich gelehrt, bei allem Enthusiasmus doch eine gewisse Portion Vernunft im Spiel zu lassen. Deshalb suche ich im Tanz eine funktionale Technik und einen organischen, liebevollen Umgang mit dem Körper, um ihn bestmöglich für den Tanz und das Leben zu erhalten.  

Nicht nur das Resultat unseres Tanzunterrichts sollte uns glücklich machen, sondern bereits der Prozess, der Weg dahin – sonst hat der Tango in meinen Augen seinen Sinn verfehlt. Wenn ich meine Schüler auf diesem Weg ein Stück begleiten kann und unsere Tango Community somit einen beflügelten Tänzer dazugewinnt, dann ist das für mich eine unbeschreibliche Freude und ein großes Privileg. 

Kotakt: studenten(at)noutangoberlin.de

Registration:

Arne Broy (Leitung Registration)

Frederic Ansgar 

Stefanie Schlosser